Visualisierung 1
Visualisierung 2
Umgebung

Umgebung mit EG

Gesamtsiedlung 1.OG

Gesamtsiedlung 1.OG

Gesamtsiedlung Attika

Gesamtsiedlung Attika

Querschnitte

Querschnitte

Längsschnitte

Längsschnitte

Ansicht Ost

Ansicht Ost

Tiefgarage

Tiefgarage

Viaduktstützen

Viaduktstützen

Schalungsmatrize

Schalungsmatrize

Mockup

Mockup

Sockel und Speier

Muster Sockel und Speier

Stützenschalungen

Stützenschalungen im Werk

Webmuster

Webmuster

Wohnüberbauung GISA, Zürich-Affoltern

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Ausschreibung und Ausführung 2025-26
Zusammenarbeit mit ARGE SERA und Masswerk Architekten

Die Überbauung GISA mit über 230 Wohnungen, Jokerzimmer, Doppelkindergarten und Gemeinschaftsraum stellt mehr als nur einen Ersatz für die alte Genossenschaftssiedlung dar: Es entsteht ein eigentliches neues Stadtquartier.

"Die quer zur Binzmühlestrasse angeordneten Gebäudezeilen bilden zwei Eingangsplätze, zwei Gassen und drei Gartenhöfe. Kopfbauten übernehmen den Lärmschutz der Freiräume und vermitteln mit ihrer kleineren Kubatur zwischen der Grossform der Siedlung und der kleinteiligen, durch Grün geprägten Bebauungsstruktur des Umfelds. Die klare städtebauliche Grundordnung wird durch ein Netz von Querungen und Durchwegungen ergänzt, das die Siedlung mit den angrenzenden Quartieren verknüpft. Sondernutzungen an den Rändern – darunter Kindergarten, Ideenhaus, Seniorenhaus und temporäres Wohnen – unterstützen diese Vernetzung und definieren wichtige Auftakt- und Anschlusspunkte.

Das räumliche und gestalterische Grundprinzip orientiert sich am Ordnungsprinzip des Teppichs von Anni Albers. Die Nord-Süd-Räume sind grosszügig, klar gefasst und gemeinschaftlich ausgerichtet, während die Ost-West-Räume kleinteiliger, offener und informeller ausgebildet sind. Dieses Prinzip wird konsequent auf Freiräume, Erschliessung, Schnittentwicklung und Wohnungsgrundrisse übertragen. Offene Treppenhäuser und Gartenlauben ergänzen die räumliche Struktur und schaffen differenzierte Begegnungs- und Aufenthaltsbereiche.

Die Siedlung zeichnet sich durch eine klare städtebauliche Ordnung und eine differenzierte räumliche Ausgestaltung aus. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Gebäudegrössen, Raumproportionen und Freiraumtypen schafft eine hierarchisch gegliederte Siedlungsstruktur. Die Kombination aus öffentlichen, halböffentlichen, halbprivaten und privaten Bereichen unterstützt die Orientierung, fördert nachbarschaftliche Beziehungen und verleiht der Siedlung eine eigenständige räumliche Identität."

(Auszug aus dem Jurybericht)